1997 wurde der Findlingspark auf einer 4 ha großen Wiese nahe Henzendorf
errichtet. Den Weg dorthin - auch bezeichnet als "Weg der Steine" - zieren viele Findlinge. Ziel ist es, 2000 Jahre Zeitgeschichte künstlerisch ausgedrückt aneinanderzureihen. Dieses Projekt wurde 1998 ins Leben gerufen.
Die polnischen Künstler Adam Sobiraj und Kazimierz Krewniak schufen zahlreiche Werke nach dem Vorbild keltischer und hethitischer Steinmetzarbeiten. Weitere Arbeiten im Park stammen vom Berliner Ulrich Thiel, dem künstlerischen Leiter des Parks, und von seinen Mitarbeitern. Die bearbeiteten Steine wurden als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt. Zu den Werken zählen Reliefdarstellungen, Statuen, mystische Figuren und Malereien.
Die Findlinge kamen zumeist aus dem Tagebaugebiet Nochten. Die Gesamtbetreuung unterliegt dem Landschaftspflegeverband Naturpark Schlaubetal-Gubener Heide/Oder-Neiße eV.
Lage: Der Findlingspark Henzendorf befindet sich an einem Feldweg südwestlich von Henzendorf im Schlaubetal.