Das in Neuzelle gelegene Kloster wurde den Zisterziensermönchen im Jahre 1268 von Heinrich dem Erlauchten, Markgraf von Meißen und der Ostmark, gestiftet und existierte als Kloster bis zum Jahre 1817. Die 70m hohe Kirche und deren prunkvolle barocke Innendekoration ist das Wahrzeichen der gesamten Region.
Einst nach gotischem Vorbild errichtet, wurde die Kirche im 17. und 18. Jahrhundert zu einem "Barockwunder" umgebaut. Zahlreiche Altäre, Säulen, Skulpturen und Fresken zieren den Innenraum. In jahrelanger Arbeit schufen die Mönche ein Kunstwerk, welches heute als Kulturdenkmal in Ostdeutschland seinesgleichen sucht. Dieses Kloster gehört auch zu den wenigen in Brandenburg erhaltenen Zisterzienserklöstern.
Seit 1993 wird das Kloster mit seinen Gebäuden und dem Garten mit EU-Fördergeldern und Landesmitteln umfassend restauriert und erstrahlt nun wieder in voller Pracht und Schönheit.
Die Kirche kann tagsüber besichtigt werden. Es gibt zudem Führungen. In unmittelbarer Nähe zum Kloster befindet sich der Klosterteich mit seinen unzähligen Seerosen. Direkt am Teich befindet sich die Klosterbrauerei, in der noch heute nach alter handwerklicher Tradition Bier gebraut wird.
Lage: Das Kloster Neuzelle befindet sich direkt in Neuzelle (zwischen Guben und Eisenhüttenstadt) am Stiftsplatz direkt hinter dem Klosterteich und der Klosterbrauerei.
Weitere Informationen erhalten Sie dort: Stiftung "Stift Neuzelle"
Stiftsplatz 7
15898 Neuzelle
Telefon: 033652-8140
Internet:
www.stift-neuzelle.de