Die Slawenburg
Raddusch ist vor einiger Zeit als ein Projekt der Internationalen Bauausstellung (IBA) Fürst Pückler Land wieder vollständig nach- bzw. aufgebaut worden und ähnelt dem nachempfundenen Original. Die Fluchtburg aus slawischer Zeit existierte seit tausend Jahren als Bauwerk nicht mehr. Damals war die Burg eine massive Wallkonstruktion aus Holz und Erde und begehbare Räumlichkeiten waren nicht vorhanden. Mit dem Naubau änderte sich das. Eichenholz und Lehm umrahmen nun die Stahlkonstruktion und moderne begehbare Räumlichkeiten, in denen Sonderausstellungen zu sehen sind, wurden geschaffen.
Die Besucher erhalten Informationen über die Arbeiten zum Wiederaufbau der Slawenburg und darüber hinaus bald einen spannenden Überblick über die zehntausendjährige Kulturgeschichte der Lausitz. Im Moment liegt der Schwerpunkt der Dauerausstellung in der Geschichte der niederlausitzer Braunkohlenarchäologie. Neben den Austellungsräumlichkeiten gibt es auch ein Restaurant für den Hunger zwischendurch.
Ein kleiner Spaziergang über die ringförmige Krone des Burgwalls bietet den Besuchern in allen Richtungen einen schönen Ausblick rund um die niederlausitzer Landschaft.
Lage: Die Slawenburg befindet sich direkt neben der Autobahn A15 auf einer Freifläche. Zu erreichen ist sie über die B115.
Weitere Informationen erhalten Sie dort: Slawenburg Raddusch Service-Center
An der Slawenburg 1
03226 Raddusch
Telefon: 035433-55522
Internet:
www.slawenburg-raddusch.de