Forst (Lausitz) wurde im Jahre 1346 erstmals urkundlich erwähnt. Seit dem 13. Jahrhundert entwickelte sich die Stadt um eine heute nicht mehr existierende Burg. Ab Mitte des 15. Jahrhunderts begann man mit der Textilherstellung.
Die Tuchmacherei machte die Stadt weithin bekannt. Ein Beispiel: In den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts wurden 20% des inländischen Stoffbedarfes für Anzüge durch die Forster Tuche gedeckt.
Die Kreisstadt liegt im Landkreis Spree-Neiße unmittelbar an der polnischen Grenze und vereint die Ortsteile Bohrau, Briesnig, Groß Bademeusel, Klein Bademeusel, Groß Jamno, Klein Jamno, Mulknitz und Naundorf.
In den Jahren 1940 bis 1946 wurden bereits die Ortsteile Domsdorf, Eulo, Keune, Neule und Sacro eingemeindet. Heute werden sie dem Ortsteil Forst direkt zugeordnet.
Die 1906 eingeweihte Forster Radrennbahn ist auch heute noch ein international bekannter Veranstaltungsort. Jedes Jahr werden auf ihr mehrere Rennveranstaltungen durchgeführt. Zum Beispiel finden hier die Deutschen und Brandenburgischen Meisterschaften statt.
Im Brandenburgische Textilmuseum, welches 1995 in einer stillgelegten Tuchfabrik eröffnet wurde, erhält man interessante Einblicke in die Geschichte der Tuchmacherei und der Stadt.
Sehenswert: Forst und Umgebung: Radwanderrouten: weiterführende Informationen: