Lübbenau (sorbisch: Lubnjow) ist die heimliche Hauptstadt des Spreewaldes. Als staatlich anerkannter Erholungsort wird es heute vielmals als Tor zum Spreewald bezeichnet.
Lübbenau fand seine erste Erwähnung in einer Verkaufsurkunde aus dem Jahre 1315, in der Ritter Christian Lange die Herrschaft käuflich erwarb. Der Ort ist jedoch viel älter. So ergaben Ausgrabungsfunde, welche unterhalb des Schlosses entdeckt wurden, einen Ursprung im 8./9. Jahrhundert. Im Jahre 1974 wurden dort Reste einer slawischen Wallanlage ausgegraben. Nach der Zerstörung dieser Wallanlage entstand an dieser Stelle eine Wasserburg.
Von der größten Hafenanlage im gesamten Spreewald aus kann der Besucher zahlreiche Kahntouren unternehmen. Der große und kleine Hafen sind in der Altstadt gelegen.
Lage: - an der süd-westlichen Grenze des Oberspreewaldes
- zwischen Vetschau und Lübben an der B115
Sehenswert: - barocke Pfarrkirche St. Nikolai von 1741
- Postmeilensäule von 1740 ist bedeutendstes Baudenkmal der Stadt
- Torhaus von 1850 mit Kieferknochen eines Grönlandwals und dem Spreewaldmuseum
- Schloß Lübbenau (beherbergt ein Hotel) mit Orangerie und Schloßpark
Lübbenau und Umgebung: Radwanderrouten: weiterführende Informationen: