Eine erste urkundliche Erwähnung fand Peitz im Jahre 1301. Seit 1462 gehörte der Ort zu Brandenburg. Wegen des völligen Einschlusses von Böhmen/Sachsen war ein besonderer Schutz notwendig. So wurde im 16. Jahrhundert eine Festungsanlage errichtet.
Das Amt Peitz umfasst heute neben Peitz selbst die Gemeinden Drachhausen, Drehnow, Grötsch, Heinersbrück, Tauer, Teichland und Turnow-Preilack. Die Gemeinde Teichland selbst besteht aus den Ortsteilen Bärenbrück, Maust und Neuendorf.
Peitz besitzt einen der größten Binnenfischereibetriebe Deutschlands. Von ihm werden ca. 1000ha Teichfläche bewirtschaftet. Der bekannte Peitzer Karpfen wird hier gezüchtet. Die Peitzer Teiche sind das größte zusammenhängende Teichgebiet Deutschlands. Alljährlich findet im August auch das Peitzer Fischerfest statt.
Ein Wahrzeichen von Peitz ist der 36m hohe Festungsturm - ein Überbleibsel der ehemaligen brandenburgischen Festunganlage Peitz aus dem Jahre 1562. 1767 wurde diese aber auf Befehl von Friedrich des Großen abgerissen.
Weiterhin lohnt sich ein Besuch des Eisenhütten- und Hammerwerks aus dem 19. Jahrhundert, welches in unmittelbarer Nähe der Peitzer Teiche liegt. Dort ist seit 1973 das Hüttenmuseum (technisches Denkmal) beheimatet. Zu sehen ist u.a ein Hochofen von 1810.
Sehenswert: Peitz und Umgebung: Radwanderrouten: weiterführende Informationen: