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Karte Niederlausitzer Landrücken

Der Naturpark Niederlausitzer Landrücken, eine Hügelkette mit 130 bis 160m ü.d.M. hohen Erhebungen, wurde am 09.09.1997 gegründet und erstreckt sich im Süden von Brandenburg über eine Fläche von 582km².
Das Wappentier des Naturparks ist der vom Aussterben bedrohte Rauhfußkauz, dessen Vorkommen mittlerweile beständig ist.
Die höchste Erhebung ist mit 159m der Wachtberg. Er liegt südlich von Wüstermarke. Der tiefste Punkt mit 59m über dem Meeresspiegel liegt im Gebiet Borcheltsbusch südlich von Freesdorf.

Bis 1991 wurde hier intensiv auf ca. 15% der Naturparkfläche Braunkohle gefördert. Die zahlreichen Restlöcher werden rekultiviert und überwiegend geflutet. So wird in naher Zukunft ein umfassendes Freizeit-, Erholungs- und Naturangebot mit besonderen Reizen entstehen.

Ein zentraler Ort im Naturpark ist Wanninchen. Der Ort fiel fast vollständig dem damaligen Braunkohletagebau Schlabendorf-Süd zum Opfer. Heute können Sie hier zahlreiche Informationen über die Natur und Besonderheiten dieser Region erhalten. Zudem laden u.a eine Ausstellung, ein Findlingsgarten, ein Weiher und ein kleines Moor zur Besichtigung ein. Für weitere Informationen zur dort ansässigen Heinz Sielmann Stiftung schauen Sie bitte unter www.wanninchen.de nach.
Unter www.grossschutzgebiete.brandenburg.de/np_nllr sind zudem neben Wanninchen noch weitere Ausflugsziele und Infos über den Naturpark zu finden.

Lage:
  • zwischen den Städten Luckau, Calau, Sonnewalde und Dahme
  • südlich vom Spreewald
  • ca. 60km Ausdehnung von Drahnsdorf im Nordwesten bis Altdöbern im Südosten

Historisches:
  • geschaffen von der Saale-Eiszeit vor rund 200.000 Jahren als Teil einer Endmoränenkette, die sich von der Nordsee bis nach Oberschlesien erstreckt
  • Endmoränenteil wird auch als Lausitzer Grenzwall bezeichnet

Natur:
  • knapp 50% Wald mit überwiegend Kiefern, Wiesen, Weiden, Moore, Bachläufe, Teichgebiete
  • Bergmolch, Gebirgsstelze, Sperlingskauz, Fischadler, Seeadler, Fischotter, Rauhfußkauz, Wiener Sandlaufkäfer
  • Sumpf-Johanniskraut, Gagelstrauch, Bärwurz

Ausflugstipps:
  • Heinz Sielmann Naturparkzentrum Wanninchen
  • Höllberghof bei Langengrassau bietet alte Traditionen und bäuerliches Leben
  • Kranich-Beobachtungsturm (20m hoch) am Borcheltsbusch bei Freesdorf nahe Luckau. Im Herbst kann man von dort aus tausende Kraniche beobachten.
  • Aussichts- und Beobachtungsturm bei Weißag (25m hoch) mit einem herrlichen Blick über die Calauer Schweiz
  • Wasserschloss und Landschaftspark in Fürstlich Drehna in unmittelbarer Nähe zur Bergbaufolgelandschaft
  • Plinsdörfer am Rande der Calauer Schweiz südl. Calau (hier wird traditionell Buchweizen angebaut, in zu besichtigenden Wassermühlen verarbeitet und in den Gaststätten angeboten, z.B. als leckere Buchweizenplinsen)

Besucherzentrum und Verwaltung des Naturparks:

Naturpark Niederlausitzer Landrücken
Luckauer Str. 1
03246 Fürstlich Drehna
Fon: 035324-3050
Fax: 035324-30520


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Kranich-Beobachtungsturm Klick zum Vergrößern
ehemaliger Tagebau bei Schlabendorf
 
Weitere Informationen zum Niederlausitzer Landrücken siehe auch unter:

Calauweitere Informationen aufrufen
Luckauweitere Informationen aufrufen
Gästeführer Gerd Laeser & Edeltraud Roblick-Laeserweitere Informationen über den Gästeführer Gerd Laeser aufrufen

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Stand:03.03.2010
 
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