Die Slawenburg Raddusch mit der Ausstellung über die Archäologie in der Niederlausitz


Slawenburg Raddusch bei Vetschau Die Slawenburg Raddusch ist als ein Projekt der Internationalen Bauausstellung (IBA) Fürst Pückler Land vollständig nach- bzw. aufgebaut worden und ähnelt dem nachempfundenen Original. Sie wurde im Jahre 2003 eröffnet.
Erbauer der ursprünglichen Slawenburg in Raddusch war der ansässige slawische Stamm der Lusizi. Die Lusizi nutzten diese Anlagen als Wohn- und Schutzunterkünfte. Die Burg wurde vermutlich um 880 errichtet. Zusätzlich, um sich vor Feinden zu schützen, erschloss man einen mit Wasser gefüllten Burggraben ( 5,5 m breit ) um die Wallanlage. Die Burg verfiel so langsam im 10. Jahrhundert n. Chr..

Die Fluchtburg aus slawischer Zeit existierte als Bauwerk seit tausend Jahren nicht mehr. Damals war die Burg eine massive Wallkonstruktion aus Holz und Erde und begehbare Räumlichkeiten waren nicht vorhanden. Mit dem Neubau änderte sich das. Eichenholz und Lehm umrahmen nun die Stahlkonstruktion und moderne begehbare Räumlichkeiten, in denen Sonderausstellungen zu sehen sind, wurden geschaffen. Der Wall hat einen Außendurchmesser von ca. 58 m, einen Innendurchmesser von 38 m und eine Höhe von ca. 7 m.

Besucher erhalten heute Informationen über die Arbeiten zum Wiederaufbau der Slawenburg und darüber hinaus einen spannenden Überblick über die zehntausendjährige Kulturgeschichte der Lausitz. Im Moment liegt der Schwerpunkt der Dauerausstellung in der Geschichte der niederlausitzer Braunkohlenarchäologie.

Ein kleiner Spaziergang über die ringförmige Krone des Burgwalls bietet den Besuchern in allen Richtungen einen schönen Ausblick auf die flache niederlausitzer Landschaft.
Neben den Austellungsräumlichkeiten und dem Burgladen (hier können u.a. handgefertigte Repliken von Ausstellungsgegenständen und regionale Spezialitäten erworben werden) gibt es auch ein Bistro für den Hunger zwischendurch. Auch ein Spielplatz für die Kinder ist außerhalb der Burg auf dem Freigelände vorhanden. Ein mehrere hundert Meter langer Zeitsteg führt über das Außengelände. Auf ihm kann man die 12000 Jahre der niederlausitzer Geschichte von der Altsteinzeit bis zur Neuzeit "erlaufen".

Eintritt / Preise (Auszug) 2016:

Erwachsene:7,00 €
Ermäßigt:5,50 €
Kinder (6-16 Jahre):4,50 €
Familienkarte (2 Erw. + 3 Ki.):19,00 €
weitere:siehe Anbieter-Website

Öffnungszeiten:

April - Oktober:Mo - So von 10:00 - 18:00 Uhr
November - März:Mo - So von 10:00 - 16:00 Uhr
Januar:geschlossen

Lage:

Die Slawenburg befindet sich direkt neben der Autobahn A15 auf einer Freifläche. Zu erreichen ist sie über die L49. Kostenlose Parkplätze sind vorhanden.

Weitere Informationen erhalten Sie dort (Adresse):

Förderverein Slawenburg Raddusch e.V.
Zur Slawenburg 1
03226 Vetschau OT Raddusch



[letzte Aktualisierung: 13.02.2016]
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Weblinks:

Slawenburg Raddusch
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