25.11.2016

Lübbenau

[Bildrechte: Spreewelten GmbH]

[Bildrechte: Spreewelten GmbH]



Spreewelten präsentieren Details zu Bauvorhaben

Birkenwälder, Schilfinseln und ein Steg, um am Wasser zu pausieren – das ist Spreewald pur. Und das ist bald ebenfalls mitten in der Spreewelten Badewelt erlebbar. So stellen es sich die Verantwortlichen der Spreewelten GmbH, die Stadt Lübbenau/Spreewald als Eigentümerin des Bades und die Planer vor. „Die Besucher bekommen dann überall in der Badewelt das Gefühl, mitten im Spreewald zu sein“, verrät Steven Schwerdtner das Design-Konzept für die geplanten Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen im Spreewelten Bad. Ganz neu sei dies nicht. Bereits während der ersten Umbauphase durch die Spreewelten als zweiten Betreiber des Lübbenauer Freizeitbades im Jahr 2008 erlangte der Saunabereich einen spreewaldtypischen Charakter. „Wir identifizieren uns stark mit der Region“, betont Michael Jakobs, Geschäftsführer der Spreewelten.

Helle und dunkle Hölzer, alte Backsteine, Licht und Schatten wechseln sich auch im neu konzipierten und vergrößerten Restaurant „Baldura“ ab. Vermischt werden die Qualitäten und Einzigartigen des Spreewaldes mit dem Alleinstellungsmerkmal des Bades: den Pinguinen. Ihnen verdankt das Spreewelten Bad seine Einordnung als nationale Top-Freizeit-Destination. Das „Schwimmen mit Pinguinen“ sei bislang eben nur in Lübbenau/Spreewald möglich. Und gerade dieses Erlebnis wolle man zukünftig für die Besucher noch intensiver gestalten. Nicht zuletzt, um die thematische Ausrichtung des Bades für andere Unternehmen schwer kopierbar zu machen. „Vorhaben in dieser Richtung gab es bereits im Ruhrgebiet“, wie Schwerdtner berichtet. Aufgrund örtlicher Auseinandersetzungen wurden die Pläne dort jedoch nicht umgesetzt. „Gut für uns“, betont der Marketingleiter der Spreewelten.

Sowohl das Besucherbecken für die Gäste, aber vor allem das Tauchbecken für die Humboldt-Pinguine sollen flächenmäßig erweitert werden. Den Pinguinen ganz nah sein können die Badegäste ab Dezember 2018 auch vom Innenbereich der Badewelt aus. Eine acht Meter breite Glasfront sorgt für einen freien Blick unter Wasser. Dort beobachten die Gäste dann nicht nur die Pinguine, die vor dem Fenster in ihrem Becken tauchen, sondern sie erhalten gleichzeitig ein Spreewald-Unterwasserblick – Baumwurzeln, ein alter versunkener Kahn – so könnte es in einem Spreewälder Fließ aussehen. Die separaten Außenbecken der Besucher und der Pinguine sind lediglich durch eine 26 Meter breite Panoramascheibe getrennt. Das Pinguinerlebnis wird zum Greifen nah. Ein „Pinguindorf“ wird zukünftig weitere Bruthöhlen für die kleinen Frackträger bereithalten. Die Schaufütterung soll auch von innen zu verfolgen sein. Im Innenbereich des Bades wird eine Kopie des Pinguindorfs für die kleinen Besucher als Trockenspielplatz geschaffen: Rutsche, Kletternetze, Aussichtsplattformen – die Jüngsten erforschen schnell das ganze Revier und sind so, zur Freude der Eltern, nicht die ganze Zeit im Wasser.

Wie kommen eigentlich die Pinguine in den Spreewald? Das erzählt die eigens für die Spreewelten geschriebene Geschichte „Die Reise der Pinguine“. Die Einträge in das Logbuch des Pinguin-Anführers Baldura werden ausschnittsweise im Bad zu sehen sein. „So auch gleich im Eingangsbereich, um die Gäste abzuholen und mitzunehmen in unsere Welt“, erklärt Steven Schwerdtner. An anderer Stelle können die Gäste nur beim Tauchen unter Wasser eine bestimmte Episode erforschen. Storytelling nennt dies die Fachwelt.

„Bereits 2011 haben wir uns mit der Entwicklung und den Trends der Bäderlandschaft in Deutschland, Österreich und der Schweiz auseinandergesetzt“, verdeutlicht Bürgermeister Helmut Wenzel den langen Weg der Vorbereitungen für ein Bauvorhaben dieser Dimension. 2018 werde das aktuelle Großprojekt während einer 5 ½-monatigen Schließzeit umgesetzt.
Begonnen haben die Arbeiten vor Ort bereits. In einer Zwangsversteigerung wurde ein zusätzliches Grundstück erworben, auf dem ein neuer Parkplatz entstehen soll. „Attraktiv und einladend werden die Gäste zukünftig wie in einem Resort in Empfang genommen. Das Quartier „Alte Huttung“ wird damit ebenfalls aufgewertet“, erläutert Wenzel die Anstrengungen. Der Parkplatz mit circa 200 Stellflächen werde als öffentlicher Parkplatz ausgewiesen. Die Freimachung des Baufeldes soll noch im Dezember erfolgen. „Die Baukosten für den Parkplatz sind mit 980.000 Euro angesetzt, wobei ein unterirdisch eingebauter Staubereich einen großen Teil der Kosten ausmacht“, erklärt Wenzel. Visionär sei ein verkehrsberuhigter Bereich mit einer durchgestalteten Platzfläche zwischen Parkplatz und Eingang des Bades geplant. „Das würde die Gesamtentwicklung abrunden, ist jedoch zunächst von einer erhofften Fördermittelbewilligung abhängig“, so das Stadtoberhaupt. Die Übernachtungszahlen der Stadt Lübbenau, die Besucherzahlen der Spreewelten sowie die aktuell fehlenden Kapazitäten im Hotelsektor der Spreewaldstadt sprächen für einen dauerhaften Erfolg des geplanten Investitionsprojektes in Höhe von 8,2 Millionen Euro. Bauherr ist die Stadt Lübbenau/Spreewald. Hinzukommen kommen 9,5 Millionen Euro, die die Spreewelten GmbH selbst in einen Hotelneubau investieren will. In Anlehnung an den Spreewald werde dieser den Charakter einer Spreewälder Hofstelle erhalten, mit Gutshaus und Speicher. 60 Apartments bzw. Zimmer werden 220 Betten beherbergen. Als Zielgruppe werden sowohl Familien, als auch Erholung suchende Gäste angesprochen. „Jede Einheit erhält einen Blick in den Spreewald, über einen eigenen Balkon“, verrät Henry Jochintke vom gleichnamigen Planungsbüro. Über einen „wetterunabhängigen“ Bademantelgang gelangen die Hotelgäste trockenen Fußes in den Bade- und Saunabereich. „Wir wollen auch das Thema Radtourismus stärken“, so Michael Jakobs. So könne man zukünftig am Hotel diverse Fahrräder leihen, Unterstellmöglichkeiten für eigene Räder finden sowie eine Werkstatt und Ladestationen für Elektroräder.

Einig sind sich alle Verantwortlichen über das enge Zeitfenster der Umsetzung. Ist die halbjährige Schließzeit des Spreewelten Bades für die Bauarbeiten eher knapp bemessen, so ist sie für das Unternehmen Spreewelten GmbH eine lange Zeit fehlenden Einnahmen. „Wir wollen die Belegschaft halten“, versichert Prokurist Axel Kopsch. Gesonderte Urlaubsregelungen, Arbeitnehmerüberlassungen, Weiterbildungsmaßnahmen, Kurzarbeiterregelungen und weitere alternative Maßnahmen sollen während der Schließzeit greifen und dem Personal die Chance geben, im Team zu bleiben. Fertigstellungstermine müssen zwangsläufig gehalten werden. „Das Hotel kann nicht öffnen, wenn das Bad noch eine Baustelle ist“, so Helmut Wenzel. Er sehe das Bad als wichtige Freizeiteinrichtung für Lübbenau. „Um Gäste zu halten und zu motivieren in die Spreewelten zu kommen, müssen diese regelmäßig neue Attraktionen vorfinden. Stillstand wäre tödlich. Besonders da die Konkurrenz groß ist“, mahnt der Bürgermeister. Schon jetzt seien 90 Prozent der Badbesucher nicht aus Lübbenau.


Quelle: Spreewelten GmbH - Lübbenau - http://www.spreeweltenbad.de


Anzeigen

siehe auch

Wollen sie ihre News / Pressemitteilung auch hier veröffentlichen? Dann senden sie uns eine Mitteilung per eMail. News / Pressemitteilungen sind auf die Region Cottbus (+75km Umkreis) sowie auf die Themengebiete Tourismus, Freizeit, Gastronomie, Kunst, Kultur, Familie und Kinder beschränkt.

Ihre Info zur News / Was gibt es Neues?

Die Idee dieser Website lebt vom mitmachen. Hier können Sie Neuigkeiten mitteilen. Wenn Sie wollen, kann ihre Info auch auf dieser Seite veröffentlicht werden. So können Sie wichtige Informationen auf einfache Art und Weise anderen zugänglich machen.

Titel
Info / Neuigkeit
Wohin posten?

Teile es und zeige es deinen Freunden