Calau - die Stadt der berühmten Kalauer


Stadt Calau Calau wurde 1279 erstmals urkundlich erwähnt. Calau wurde abgeleitet von Kalawa, was im sorbischen Ansiedlung in sumpfigem Gebiet bedeutet.
Ausgangsbasis für die Stadt war eine Burg der Herren Ileburg im 13. Jahrhundert. Eine erste Ansiedlungen waren aber bereits in der Vor- und Frühgeschichte. Um 1300 wurde die Kirche, eine spätgotische dreischiffige Stadtkirche, errichet. Um 1400 kam dann der ca. 70m hohe Kirchturm hinzu.
Im 14. Jahrhundert erhielt Calau das Stadtrecht. Die Truppen Wallensteins plünderten hier 1627. 1635 brannte die Stadt fast vollständig bis auf die Kirche nieder.
Wirtschaftlich entwickelte sich im 15. und 16. Jahrhundert die Tuchmacherei. Später verlor sie durch die Erfindung der Dampfmaschine und der mechanischen Webstühle stark an Bedeutung. Vielmehr entwickelte sich die Schuhmacherei. Schuhfabriken entstanden.
Im Jahre 1869 wurde Calau über die Eisenbahnlinie Halle-Cottbus-Sorau erreichbar. 1874 folgte die Strecke Lübbenau-Calau-Senftenberg.
Aus Calau kommen auch die bekannten Kalauer. Die besonderen Witze, die damals von den Schumachern stammten.
Calau hat derzeit noch ungefähr 8000 Einwohner (Stand 2013). 1990 waren es immerhin ca. 10500.

Sehenswert sind die spätgotische Stadtkirche, das Heimatmuseum im Fachwerkhaus aus dem Jahre 1789, der Witzerundweg und die naheliegende Calauer Schweiz.



[letzte Aktualisierung: 21.01.2015]
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