Forst (Lausitz) - die Stadt der Rosen


Stadt Forst (Lausitz) Die Stadt Forst (Lausitz) liegt 30 km östlich von Cottbus am Grenzfluss Neiße zum Nachbarland Polen. Zu Forst (Lausitz) gehören die Ortsteile Bohrau, Briesnig, Groß Bademeusel, Klein Bademeusel, Groß Jamno, Klein Jamno, Mulknitz, Naundorf, Horno und Sacro.
Urkundlich erstmalig erwähnt wurde die Stadt 1346. Hans von Biberstein erwarb 1380 die Stadt Forst. Sagenhafte 300 Jahre lang herrschte das Geschlecht von Biberstein über Forst. Die sterblichen Überreste der von Bibersteins sind in Gruften in der St. Nikolaikirche in Forst ausgestellt.

Graf Heinrich von Brühl übernahm 1746 die Herrschaft über Forst. Nach einem verheerenden Stadtbrand 1748 begann man die Stadt Forst nach Plänen des Grafen von Brühl und des Baumeisters Knöfel wiederaufzubauen. Forst entstand im Stil des sächsischen Rokoko neu - modern und feuersicher. 1763 verstarb der Graf von Brühl. Seine sterblichen Überreste kann man ebenfalls in der Stadtkirche Forst finden.

Schlesische Tuchmacher wanderten um 1628 in Forst (Lausitz) ein. 1750 ließ man eine Tuch- und Leinenmanufaktur im Jahnschen Schloss errichten. 1821 wurde die erste Spinnfabrik errichtet und 1844 führte man die Dampfmaschine ein. 1891 wurde eine Webschule erbaut. So nahm der wirtschaftliche Aufschwung bald Formen an. Es entstanden zahlreiche Tuchfabriken und Fabrikantenvillen. Man stellte Tücher her und veredelte sie.
Forst (Lausitz) nannte man das "Deutsches Manchester" bis Ende des 2. Weltkrieges. Die Tuchherstellung war der wichtigste Wirtschaftszweig in der Region. Mit Ende des zweiten Weltkrieges blieb von der Stadt Forst nicht viel übrig. Die Stadt wurde zu 85% zerstört.

Nichts desto trotz, die Stadt Forst (Lausitz) ist wieder aufgebaut. Heute zählt die Stadt ca. 21000 Einwohner. Touristen zieht vor allem der Forster Rosengarten an. Mit über 900 verschiedenen Rosenarten kann man hier einen gemütlichen Tag verbringen, durch den Park flanieren und Wasserspiele beobachten.
Man kann vom Rosengarten ausgehend bis zum Wehr auf der Wehrinsel am Grenzfluss Neiße laufen und einen Blick auf dass Nachbarland Polen werfen. Einen Abenteuerspielplatz für Kinder findet man auch auf der Wehrinsel.

Historisch gesehen kann man zahlreiche, leerstehende Fabriken u.a. mit riesigen Schornsteinen bestaunen. In einer leerstehenden Fabrik hat man 1995 das Brandenburgische Textilmusem eröffnet.
Das Wahrzeichen der Stadt ist der denkmalgeschützte Wasserturm ("unser Dicker") von 1902/03. Auch historisch sehenswert ist die Stadtkirche St. Nikolai, deren Grundsteinlegung zum Bau im Jahre 1265 stattfand.



[letzte Aktualisierung: 30.04.2015]
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